
Erweiterungsbau der
Gemeinschaftsküche im Indianerdorf der Kaingang in Irai
(Brasilien)
Kinder aus dem Indianerdorf in Irai.
Die strahlenden Gesichter und
Augen dieser Kinder sprechen eine eigene Sprache. Bis wir uns im Januar
2001 der verzweifelten Indianergemeinde in Irai angenommen haben, wo
besonders viele Kleinkinder am Verhungern waren, war Hoffnungslosigkeit,
quälender Hunger, Krankheit und in jeder Weise ein unwürdiges Leben ihr
vorgezeichneter Weg.
Eine große Errungenschaft ist, dass neben dem Bau einer
Gemeinschaftsküche mit Speiseraum für die Kinder der Neubau eines
Sozialbaues entstehen konnte, die die Stiftung der Deutschen Zahnärzte
ermöglicht hat. Ein Haus, für das n i e Geld aufgebracht
werden konnte, weil die geringen finanziellen Mittel allein der
täglichen Kinderspeisung zugeführt werden.
Die tägliche Kinderspeisung ist sehr wichtig und lebensnotwendig. Aber
eine ebenso große Bedeutung ist und bleibt, dass sowohl die
Indianerkinder, als auch ihre Eltern durch die verschiedensten
Sozialprogramme zu einem Leben in Würde geführt werden.
Ein großer Schritt in diese Richtung hat uns das "HILFSWERK DEUTSCHER
ZAHNÄRZTE" ermöglicht.
Viele Kinder im Indianerdorf in Irai / Brasilien dürfen unbeschwert
lachen - weil wir ihnen den Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft ebnen.
| strahlenden Gesichter und Augen |
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Freude und Dankbarkeit im Indianerdorf der Kaingang in Irai. Der Neubau zur Durchführung vieler Sozialprogramme "Centro Comunitario" wurde im Juli 2002 seiner Bestimmung übergeben. |
| Ein tiefer Dank gegenüber den Deutschen Zahnärzte HDZ und Ihrem Leiter Herrn Dr. Winter wurde beim Eröffnungsgottesdienst ausgesprochen. |
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Unmittelbar an die Gemeinschaftsküche mit Speiseraum, wo hungernde Kinder täglich eine warme Mahlzeit erhalten, entsteht Schritt für Schritt zwischen Mitte März und Mitte Juni 2002 ein Neubau, ... |
| ... der vor allem
Raum und Möglichkeiten bietet, damit die verschiedensten
Sozialprogramme durchgeführt werden können. Ein großes Geschenk! DANKE! |
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Im Obergeschoss sind Büroräume untergebracht und Wohnraum für die Sozialarbeiterin bzw. auch für Mitarbeiter von Pater Lima aus Santa Cruz do Sul, ... |
| ... von wo aus die Organisation und die Leitung des Sozialzentrums für die Indianer in Irai erfolgt. |
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Nachfolgend Fotos vom Beginn des Neubaues - März 2002
| So arm und notdürftig leben die.... | ![]() |
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... einzelnen Indianerfamilien
der Kaingang |
| Die Armenküche im Rohbau. |
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Der Neubau der Armenküche, der
am 17.03.2002 seiner Bestimmung übergeben wurde. Auf dem Bild Pater Lima, eine Sozialarbeiterin und einige Kaingangs |
| Das Mehrzweckhaus im Indianerdorf der Kaingang. Es ist fast nicht möbliert - weil kein Geld dafür da ist. |
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Pater Lima hat für die Frauen
eine Nähmaschine aufgestellt - eine großartige Errungenschaft und Hilfe für die Frauen und Mütter im Dorf! |
Anfang 2008 schrieb uns Schwester Aurelia Illy,
der 1. Vorsitzenden des "Resonanzprojekt Straßenkinder e.V. Bonn" per eMail zu
den von uns mit unterstützten Projekten in Brasilien. Darin schreibt Sie u.a.
von der Lebenssituation der Kaingang-Indianer in Irai. "... Als der Häuptling
vor einigen Jahren an uns heran trat und um Hilfe bat, weil 35 Kleinkinder am
Verhungern waren, haben Sie sich sofort bereit erklärt, ein Haus zu bauen mit
Küche und Speisesaal. Hier werden täglich 80 Kinder betreut. Sie kommen zu den
Mahlzeiten, erhalten Lebenshilfe und alles das, was sie für eine gesunde
Entwicklung brauchen. Natürlich, die Indio-Familien leben sehr einfach und arm.
Aber unser Kinderzentrum ist für sie eine unbeschreiblich große Hilfe. Das
bestätigten die beiden Vereinsfreunde, die im November vor Ort waren. ...".
ausführlich:
Bitte diesen Text Anklicken
Mitte 2003 erreichte uns eine eMail von Schwester Aurelia Illy, der 1. Vorsitzenden des "Resonanzprojekt Straßenkinder e.V. Bonn", die wir nachfolgend auszugsweise wiedergeben:
Grüß Gott, lieber Herr Dr. Winter,
nach langer Zeit melde ich mich mal wieder und kann aus Brasilien, besonders aus
Sao Leopoldo und Irai viel Gutes berichten. In Sao Leopoldo fühlen sich die
kleinen Schützlinge im neuen Haus mit den Schwestern und Angestellten sehr wohl.
Da "menschenwürdige" Räume durch Ihre Initiative gebaut werden konnten,
entwickelt sich natürlich sowohl die pädagogische, als auch die soziale Arbeit
zum Wohle der Kinder sehr positiv. Kürzlich war ein am Projekt interessierter
Herr aus Bonn in Brasilien vor Ort und berichtete uns von dieser optimalen
Entwicklung der Arbeit, deren Nutznießer die Kinder sind. Auch in Irai könnte
man sich die Sozialräume etc. nicht mehr weg denken. Und wir hoffen, dass wir
den Kaingang-Indianer noch weiter helfen können. In einem Umkreis von 100 km
leben in armseligen Gruppen und Dörfer Stammesangehörige. Aber es gibt keine
Möglichkeit, dass sich diese treffen, um ihre Kultur etc. zu erhalten, Probleme
und Interessen miteinander auszutauschen u.ä....
Wenn Sie sich für nähere Informationen interessieren, dann schauen Sie sich die
Internetseite an:
http://starunit.boerie.de/kaingang/index.php?task=dorf
http://starunit.boerie.de/kaingang/index.php?task=projekt
Mit dieser neuen Initiative verbinde ich erneut
meinen allerherzlichsten Dank für die großartige Hilfe, die Sie uns im vorigen
Jahr zur Verfügung stellten.
Ihnen und Ihrer Familie meine aufrichtigen Grüße und viele gute Wünsche für
einen hoffentlich auch erholsamen Sommer.
Ihre Schwester M. Aurelia Illy.
Im August 2002 erreichte uns nachfolgender Bericht von Schwester Aurelia Illy, der 1. Vorsitzenden des "Resonanzprojekt Straßenkinder e.V. Bonn":
"Erinnern Sie sich noch an das Fotos,
auf dem Indiofrauen in einem alten Schuppen auf der Erde hocken und
nähen? Im neuen Haus haben sie einen Raum für diesen Zweck, der sie
nicht wie bisher bei schlechtem Wetter hindert, die Arbeit des Nähens zu
unterbrechen. Wie mir Pater Lima berichtet hat, leben die
Indianerfamilien total primitiv und armselig in ihren luftigen,
durchsichtigen Hütten und es gibt keinen anderen Platz für sie, wenn die
kalte, nasse Jahreszeit beginnt. Ich erwähne dies, um die Bedeutung des
von Ihnen gestifteten Hauses hervorzuheben. Es ist zwar klein, aber
nicht zu unterschätzen. Es ist auf jeden Fall möglich, dass kleine, aber
handfeste Schritte in die Zukunft getan werden. Neben der Bedeutung des
Gebäudes, das ein echter Lichtblick innerhalb des, Dorfes ist, misst
Pater Lima und seine Helfershelfer auch der Tatsache zu, dass seit
Jahrzehnten zum ersten Mal eine Organisation Indianern dort geholfen
hat. Diese menschliche und moralische Unterstützung bedeuten diesen
armen Menschen unendlich viel. Sie, sehr geehrter Herr Dr. Winter haben
mit Ihrem Engagement diesen Menschen gesagt: "ihr seid uns wichtig und
euer Schicksal lässt uns nicht gleichgültig !" Diese Gewissheit hat
viele Menschen im Indianerdorf innerlich und äußerlich aufgerichtet. Die
Beschenkten werden das nie vergessen, was Sie für sie getan haben. Und
ich persönlich kann nur sagen DANKE und VERGELT's Gott.)
Ich wünsche mir, dass mir der liebe Gott für das nächste Jahr
Organisationen und Menschen wie Sie und Ihre HDZ "schenkt", um noch
viele lebensnotwendige Dinge zu realisieren.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Hilfsorganisation auch weiterhin Erfolg und
Gottes Segen."