
Erweiterungsbau für das
Kinderzentrum Talitha Kum
(Brasilien)
Fotos vom Beginn des Neubaues - März 2002
| Hier beginnt der Erweiterungsbau für das Kinderzentrum |
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Pater Lima und Schwester Josefa auf der Baustelle |
| Rechts im Bild das bestehende Kinderzentrum. Direkt daneben entsteht der Neubau - eine großartige Hilfe für die Arbeit zum Wohle der Kinder |
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Pater Cyzo Assis Lima
schreibt uns Anfang 2008 u.a.:
"... Vor fünf Tagen haben wir hier einige Zahlen zusammengefasst, die diesem
Jahr 2007 entsprechen und ich füge diesem Schreiben einen Auszug aus unserer
Sozialbilanz für 2007 bei:
Nun geben wir zur Öffentlichkeit einige Zahlen, die in unseren internen
Berichten zur Verfügung stehen. Es handelt sich um erstaunliche und großartige
Zahlen, die uns von den verschiedenen Sektoren kamen und die zeigen, dass die
Solidarität die Kraft ist, die viel Leben in den Sozialwerken des INSTITUT
HUMANITAS fördert. Bis zum 28. d.M., beim
offiziellen Abschluss der Sozialaktivitäten dieses Jahres, sind es Tausende von
Mahlzeiten, die zu jedem Tag ausgegeben werden, um den Hunger zu stillen und
über 2.000 Kindern und Jugendlichen ein gesundes Leben zu bieten, die direkt und
indirekt mit ihren armen Familien und den armen alten Menschen in den 6
Sozialprogrammen des INSTITUT HUMANITAS betreut werden:
Projekt "Immer Wachsen" Santa Cruz do Sul - RS
(Bericht aus 2010, DOC, 9MB) - 67.760 Mahlzeiten
CCI Hirtenkind v. Bethlehem-Santa Cruz do Sul - 29.040 Mahlzeiten
CCI Talitha Kum - São Leopoldo - 85.800 Mahlzeiten
CCI Lebendiges
Kind-Kaingang-Indianerdorf/Irai - 47.432 Mahlzeiten
CCI P. Romano Merten-S.João da Chapada-MG - 53.240 Mahlzeiten
Haus Gebrüder Koch (ehemalige Männer der Strasse) - Santa Cruz do Sul - 7.920
Mahlzeiten
Gesamtzahl der Mahlzeiten in 2007: 291.192 Mahlzeiten auf rund Hundert
Tischen. ..."
ausführlich:
Bitte diesen Text Anklicken
Im April 2007
erreichte uns von Pater Cyzo Assis Lima.fpm Generaloberer folgender Bericht mit
Bildern:
Lieber Herr Dr. Winter, pax et lux!
Mit unseren besten Wünschen auf Ihr Wohlbefinden im Kreis Ihrer
Familienangehörigen, auch innerhalb Ihres Vereins der Deutschen Zahnärzte, der
sich für Solidaritätswerke einsetzt, lasse ich Ihnen heute einige Informationen
zukommen. Am kommenden Mai macht es zwei Jahre, seit dem unvergesslichen Besuch
der lieben Schwester Aurélia Illy zu unserer Mission. Bei dieser Gelegenheit
durften wir eine Vor-Einweihung der Mehrzweckhalle des hl. Karl Borromäus
feiern. Diese hat an erster Stelle das Ziel, mehr als 200 Kindern und
Jugendlichen einen Raum zu ihren sportlichen und kulturellen Tätigkeiten zu
bieten. Im Jahr 2006 waren wir infolge verschiedener inneren Situationen
innerhalb unserer Mission mit dem Gebrauch der Halle nicht zufrieden.
Für das Jahr 2007 wurden wöchentliche Sportaktivitäten mit den 60 Kindern des
Kinderzentrums, im Alter zwischen 6 und 12 Jahren und den 130 heranwachsenden
Jugendlichen des Projekts "immer wachsen", alle aus extrem armen Stadtteilen von
Santa Cruz do Sul, in den Jahresplan aufgenommen. Ab dem letzten März und auch
im April haben verschiedene Sportaktivitäten und ebenfalls Kulturtreffen
stattgefunden, wie Sie aus den beigefügten Fotos ersehen können.
Ich teile Ihnen das mit, um Ihnen zu versichern, dass die hohe und sauer
verdiente Investition, die Ihr Verein für unsere Mission bewirkte, um den armen
Kindern und Jugendlichen zu helfen, langsam ihre ursprüngliche Ziele erreicht.
Die Sporthalle ermöglicht es, dass wir nun, selbst bei andauernder Regenzeit,
nicht mehr die Betreuung der Kinder und Jugendlichen aussetzen müssen, die oft
in ihren armen Hütten bleiben müssen. Bei wiederholten Regentagen werden sie oft
deprimiert und haben nicht die notwendige Konzentration für andere Aktivitäten.
So können wir ihnen mehr Sportaktivitäten anbieten, sie können ihre Zeit besser
benutzen und wir können sie untereinander integrieren. Ich finde ebenfalls
wichtig, Ihnen zu informieren, dass dieser Raum, ausserhalb der Verwendung durch
die Jugendlichen, unentbehrlich ist, um dort viele andere gemeinschaftliche
Aktivitäten zu entwickeln. An einigen Wochenenden und Feiertagen finden dort
Kirmessen, Kurse mit grösseren Gruppen, Ausstellungen von Produkten zum Verkauf,
Feier mit Anwesenheit von grösserer Anzahl von Personen statt. Zum letzten
nennen wir die Feier der 20 Jahre des Bestehens der Fraternität, die Primiz
eines jungen Priesters, Mitglied der Gemeinschaft.
In São Leopoldo, dank der Investierung durch die Stiftung Hilfswerk Deutscher
Zahnärzte für Lepra & Notgebiete, bei der Sie den Vorsitz haben, zur Erweiterung
des Kinderzentrums, profitieren heute mehr als 300 Kinder und Jugendliche von
einer qualifizierten Sozialbetreuung. In jeder Hinsicht haben sich die Arbeiten
dort nach dem Bau der neuen Räume, die durch Sie, bzw. Ihre Organisation
finanziert wurden, gebessert. Eine bescheidene Homepage des Kinderzentrums
Talitha Kum informiert über die verschiedenen und regelmässigen Aktivitäten, die
dort durchgeführt werden. Wenn Sie in Ihrem Kreis dort eine Person haben, die
Portugiesisch kann, dann können Sie dort einmal anklicken unter folgender
Adresse:
www.ccitalithakum.com.br
Ich wollte Ihnen persönlich über die Person der lieben Schwester Aurélia diesen
kurzen und brüderlichen Bericht zukommen lassen. Ich hoffe, er verhilft zu einem
Verständnis, dass die grosse Investition, besonders Ihr persönlicher Einsatz,
manchmal ohne einen entsprechenden Einklang unserseits, heute weitere "Flüge" in
unserer sozialen Aufgabe mit den Ärmsten hier in Südbrasilien ermöglichte.
Wir möchten Ihnen und durch Sie allen Mitgliedern Ihrer Stiftung nochmals
unseren aufrichtigen und herzlichen Dank für die riesengrosse Unterstützung für
unsere Mission aussprechen.
Mit brüderlicher Wertschätzung und österlichem Gebet!
Ihr Pater Cyzo Assis Lima.fpm
Generaloberer
Mitte 2003 erreichte uns eine eMail von Schwester Aurelia Illy, der 1. Vorsitzenden des "Resonanzprojekt Straßenkinder e.V. Bonn", die wir nachfolgend auszugsweise wiedergeben:
Grüß Gott, lieber Herr Dr. Winter,
nach langer Zeit melde ich mich mal wieder und kann aus Brasilien, besonders aus
Sao Leopoldo und Irai viel Gutes berichten. In Sao Leopoldo fühlen sich die
kleinen Schützlinge im neuen Haus mit den Schwestern und Angestellten sehr wohl.
Da "menschenwürdige" Räume durch Ihre Initiative gebaut werden konnten,
entwickelt sich natürlich sowohl die pädagogische, als auch die soziale Arbeit
zum Wohle der Kinder sehr positiv. Kürzlich war ein am Projekt interessierter
Herr aus Bonn in Brasilien vor Ort und berichtete uns von dieser optimalen
Entwicklung der Arbeit, deren Nutznießer die Kinder sind. Auch in Irai könnte
man sich die Sozialräume etc. nicht mehr weg denken. Und wir hoffen, dass wir
den Kaingang-Indianer noch weiter helfen können. In einem Umkreis von 100 km
leben in armseligen Gruppen und Dörfer Stammesangehörige. Aber es gibt keine
Möglichkeit, dass sich diese treffen, um ihre Kultur etc. zu erhalten, Probleme
und Interessen miteinander auszutauschen u.ä....
Wenn Sie sich für nähere Informationen interessieren, dann schauen Sie sich die
Internetseite an:
http://starunit.boerie.de/kaingang/index.php?task=dorf
http://starunit.boerie.de/kaingang/index.php?task=projekt
Mit dieser neuen Initiative verbinde ich erneut
meinen allerherzlichsten Dank für die großartige Hilfe, die Sie uns im vorigen
Jahr zur Verfügung stellten.
Ihnen und Ihrer Familie meine aufrichtigen Grüße und viele gute Wünsche für
einen hoffentlich auch erholsamen Sommer.
Ihre Schwester M. Aurelia Illy.
Im August 2002 erreichte uns nachfolgender Bild-Bericht von Schwester Aurelia Illy, der 1. Vorsitzenden des "Resonanzprojekt Straßenkinder e.V. Bonn":
"Das neue Gebäude in Sao Leopoldo ist ein wahres Prachtstück geworden, wie Sie auf den Fotos sehen können. Niemals wäre es möglich gewesen, das Geld für diesen Neubau aufzubringen. Aber Sie und Ihre Hilfsorganisation, sehr geehrter Herr Dr. Winter haben Unmögliches möglich gemacht. Nur so ist es realisierbar, dass alle Kinder gemeinsam in Würde ihre Mahlzeiten einnehmen können. Dazu laden die neuen Räume ein. Wie Pater Lima in seinem Endbericht kurz andeutete, werden die Räume variabel genutzt: für Kochlehrgänge und, verschiedene andere Bildungsmaßnahmen, dann für eine Schneiderei für junge Mädchen und Frauen. Nicht zu vergessen ist das Betreiben einer Brotbackstube und eines kleinen Frisörsalons. Schulnachhilfe und vieles mehr stehen auf dem Programm. Es wird sehr bald auch eine Alphabetisierungsgruppe für Erwachsene geben. Leider sind manche Eltern unserer Schützlinge Analphabeten. Die von Pater Lima erwähnte Grillanlage soll, da sie anderen gegen Geld zur Verfügung gestellt wird, ein wenig einbringen. Leider gibt es im Kinderzentrum kaum Einnahmequellen. Und die werden dringend benötigt. Der Anfang ist gemacht und ich bin sicher, dass Pater Lima mit seinem Team alles tun wird, dass die ganzheitliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen in diesem schönen, neuen Haus in den kommenden Monaten große Fortschritte machen wird.
| Pater Cyzo Assis Lima und Schwester Josefa drücken ihren Dank und ihre Freude im Namen aller Beschenkten für die große Hilfe aus |
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Die Eingangstüre
zum neuen Kinderzentrum ist geschmückt mit dem Schild auf dem der
Dank an die Deutschen Zahnärzte ausgedrückt ist. Tag für Tag können die Kinder aus den Favelas der Stadt Sao Leopoldo unter "würdigen" Bedingungen ganzheitlich betreut werden. Täglich werden den hungernden Kindern, die von den Eltern nicht ernährt werden können, die Mahlzeiten gereicht. In den neuen, lichtvollen Räumen ist Platz für die Erledigung der Schularbeiten, für Sozialprogramme und vieles mehr. |
| Ganz "stolz"
zeigen einige Kinder ihre Freude und Ihre Dankbarkeit. Im neuen
Kinderzentrum wird die Basis für ihr zukünftiges Leben gelegt. ZIEL ist es, diesen Kindern, die zu den Randgruppen der Gesellschaft gezählt werden, weil ihre Eltern arm sind, Nahrung, Kleidung, Schulbildung und eine bescheidene Berufsausbildung zu ermöglichen. Viele TRÄUME sollen noch realisiert werden. Den Anfang dazu hat das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte gemacht. DANKE! |
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Ein wunderschönes Gebäude, das den Kindern zu einer zweiten Heimat wird. Denn in einer verfallenen Holz- oder Blechhütte, das ihr Elternhaus ist, kann sich weder der Leib, noch die Seele eines Kindes entfalten. |
| Pflanze Im Vorhof des neuen Gebäudes wächst die kleine "HOFFNUNG". Sinnbild und Zeichen für die Zukunft! Links sind die alten, baufälligen Gebäude zu sehen, in denen bisher mit den Kindern gearbeitet wurde. Der wunderschöne Neubau rechts wirkt dagegen wie ein "Palast". |
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Natürlich gehört die Mund- und Zahnpflege auch zu den täglichen "Besonderheiten", die im Kinderzentrum praktiziert und eingeübt werden. |
| Und das ist der Stundenplan einer "Ganztagsschule" ab Juli 2002 |
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Und zum Jahresanfang 2003
folgten diese Bilder:
![]() Oficina de Informática – Está um sucesso Lehrsaal Informatik – Ein Erfolg |
![]() Grupo de Formação humana e Integração – Evita a droga Gruppe der menschlichen Bildung und Integration - Drogenprävention |
![]() Oficina de Culinária – Meninas aprendizes e Monitor – Fazem coisas gostosas! Lehrküche – die Lehrmädchen mit ihrem Betreuer, machen leckere Sachen |
![]() Coral de Adolescentes – Cantam como passarinhos! Jugendchor – sie singen wie Vögel! |
![]() Oficina de Violão – Evita Droga e trazem alegria! Gitarrenunterricht, der Freude macht - Drogenprävention |
![]() Grupo de mães aprendendo tricô – São 10 membros Eine Gruppe von 10 Müttern lernt stricken |
![]() Grupo de Terceira Idade – Momento de encontro e Oração. Seniorengruppe – Gemeinschaft und Gebet |
![]() Grupo de Alcochoados e Cobertores para os mais pobres Gruppe zur Herstellung von Decken für die Ärmsten |