Eritrea,
Asmara:
Ein Zahnmobil an den Schulen des
Landes
Mit etwa 5.400 Eur haben wir uns an einem Projekt in Eritrea beteiligt (Übernahme der Transportkosten für das Zahnmobil u. mehrere Paletten material). Auf der WEB-Site der verantwortlichen Initiative (==> http://www.eritrea-hilfswerk.de/rubrik_3/index.html) heißt es dazu u.a.:
"Unser aktuelles Projekt ist ein
"Zahnmobil" für die Kinder in Asmara, weil Untersuchungen von zirka 600
12-jährigen Schulkindern das erschreckende Ergebnis brachte, dass in der
Hauptstadt Asmara bereits ein Viertel der Schüler kariöse Backenzähne hat!
Dies ist ganz sicher mit dem sehr hohen Zuckerkonsum (Limonade, Schokolade,
Kekse, sehr viel Zucker im Tee) und der fehlenden Mundhygiene (Zähneputzen nur
mit den Ästen bestimmter Laubbäume) zu erklären. Dieses Ergebnis war aber Anlaß
für uns, mit dem eritrischen Gesundheitsministerium über die Einführung eines
Vorbeugungsprogramms zu diskutieren. In einer Vorlesung vor Lehrern und
Medizinern hat Dr. Würfel die Zusammenhänge von Ernährung, Mundhygiene und
Karies dargestellt, was auf sehr breites Verständnis gestoßen ist. Bei den
letzen Aufenthalten in Eritrea konnten wir neben der Behandlung von Patienten in
der Klinik u.a. mit zirka 600 Grundschülern Zähne putzen und an rund 15.000
Schüler erstmalig Zahnbürste und Zahnpasta verteilen.
Das war der erste kleine Schritt in eine sehr wichtige Richtung, der aber ohne
die Hilfe und Spenden von Freunden und Patienten, Zahnarztkollegen und
Dentalfirmen nie möglich geworden wäre.
Als zweiten Schritt arbeiten wir derzeit daran, ein Zahnmobil zur
Kariesprävention nach Asmara zu senden. Wir arbeiten daran, einen großen
Toyota-Lieferwagen mit einem Behandlungsstuhl, einfachem zahnmedizinischen
Instrumentarium und einer Schrankzeile auszustatten, um damit in den nächsten 3
Jahren 50.000 Schulkinder in Asmara zu untersuchen und auch besonders dringende
Behandlungen (z.B. Extraktionen) durchzuführen. Für die Organisation dieser
Untersuchungen sowie für die Übernahme der laufenden Kosten vor Ort hat sich das
eritreische Gesundheitsministerium bereit erklärt.
Die gesamten Kosten für den Kauf, die Einrichtung und den Transport dieses "Zahnmobils
Asmara" betragen etwa 46.000 Euro. Unterstützung dafür haben wir schon gefunden:
Geldspenden der "Robert-Bosch-Stiftung" und der "Freien Zahnärzte Fellbach e.V."
sowie dem Erlös des Laufes "Oeffinger Kinder helfen eritreischen Kindern" werden
für dieses Projekt verwendet.
Wir möchten uns auch beim Deutschen Zahnärztlichen Hilfswerk (Anmerkung: Gemeint
ist damit unsere Hilfswerk, das HDZ) bedanken, welches bereits für zwei
Lieferungen die Transportkosten übernommen hat."
Nachfolgend einige Fotos von der "fahrenden Zahnarztpraxis"
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![]() Bild-Klick! der Fellbacher Zahnarzt Dr. Jens-Peter Würfel mit seinem örtlichen Kollegen |
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