
unterstützt die

Kitandililo besteht aus 15 kleinen Dörfern, die weit verstreut über ein Gebiet
von ca. 400 qkm liegen. Weit ab von der nächsten Stadt im Busch des Südlichen
Hochlandes von Tanzania. Es gibt weder Strom noch fließend Wasser, noch
irgendeine Verkehrsverbindung. Was zu transportieren ist, muss getragen werden
und alle Wege geht man zu Fuß. Die Menschen sind Kleinbauern. Sie leben vom
Ertrag ihrer kleinen Felder und hoffen jedes Jahr auf eine gute Ernte. Nur
wenige besitzen Schweine, Hühner oder gar Kühe. Das Hauptnahrungsmittel ist
Maisbrei. Dazu etwas Bohnen, Zwiebeln oder Tomaten. Milch oder Fleisch gibt es
sehr selten.
Diese Dispensary ist eine unschätzbare Hilfe für alle Menschen im weiten
Umkreis von Kitandililo.
Das nächste Krankenhaus ist in Ilembula, das ist ca. 80 Km von
Kitandililo entfernt.
Zu Weihnachten 2001 wurde der Anbau mit den Schlafräumen fertig
gestellt.
In 2002 wurde eine Solaranlage, ein Generator, eine elektrische
Wasserpumpe und Wassertanks für 3000 Liter Frischwasser durch unsere
Unterstützung in Betrieb genommen.
2006 wurde eine zahnmedizinische Abteilung und ein Labor eingeweiht.

Zustand 1999 (Auf-, Umbauphase)
und
nach Fertigstellung

Die Dispensary steht unter der Leitung von Herrn Dr. Hosiana Mgaya und wird durch die Partnerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Ismaning / Unterföhring unterhalten (==> http://www.tanzaniahilfe-ismaning.de.tt/ ).
Es ist von staatlicher Seite geplant, diese medizinische Ambulanz in den Status eines Krankenhauses zu erheben.
Von 2004
- 2006 wurden neue Räume für die Laborarbeit und die Zahnbehandlung von uns
finanziert:
"In den Jahren 2004 bis 2006 wurde ein neues Haus auf dem Gelände der Dispensary
in Kitandililo gebaut.
In diesem Haus werden die Laborarbeiten durchgeführt. Im rechten Teil dieses
Hauses wurden Räume für die Zahnbehandlung eingerichtet.
Zusätzlich
ist es möglich gewesen, die 7 alten Häuser der Dispensary zu renovieren. Diese
Häuser wurden 1993 gebaut.
Die Hausmauern wurden jetzt auch außen verputzt und gestrichen.
Viele Holzbalken in den Dachstühlen wie auch die Tür- und Fensterstöcke sind zum
Teil durch Termiten angegriffen gewesen.
Das Wellblech war zum Teil bereits durchgerostet und das Dach entsprechend
undicht.
Einige Häuser wurden 1993 als Notbehelf errichtet. Es war damals notwendig,
schnell und kostengünstig entsprechenden Wohnraum für das Personal anzubieten.
Dieser Notbehelf wurde nun ausgemerzt, die Häuser wurden angemessen vergrößert.
Diese großen baulichen Maßnahmen wurden durch die großartige Unterstützung des
Hilfswerk Deutscher Zahnärzte ermöglicht."
Nachfolgend ein paar Bilder vom Neubau "Labor und Zahnbehandlung" und den hilfreichen Menschen:
Im April 2005 erreichten uns von Herrn Kihombo nachfolgende Bilder (leider ohne Bildunterschriften)
Im Juli 2002 erhielt das Hilfswerk folgenden Bericht:
"Sicher warten Sie schon
seit einiger Zeit auf diesen Bericht. Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun
alle Unterlagen schicken können.
Das Projekt ist in allen Teilen abgeschlossen und sämtliche
Neueinrichtungen sind bereits im Gebrauch und funktionieren sehr gut.
Ihre großzügige Spende hat es möglich gemacht, die Krankenstation von
Kitandililo um einen entscheidenden Schritt nach vorne zu bringen und
Träume zu verwirklichen, was ohne das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
undenkbar gewesen wären.
Die Installation von Elektrizität durch den Generator ermöglicht nun
auch in Kitandililo, wichtige, medizinische Geräte zu betreiben, die
vielen Patienten die beschwerliche Reise ins 80 km entfernte Krankenhaus
ersparen. Die Solaranlage ermöglicht es, umweltfreundlich Energie zu
gewinnen und auch bei Dunkelheit lebensnotwendige Behandlungen
durchzuführen. Die Wasserpumpe und der Tank sichern den Patienten eine
gute Versorgung mit frischem Trinkwasser.
Ohne Ihre Hilfe wäre die Möblierung der Schlafräume mit 14 Betten und
abwaschbaren Matratzen sicher eine sich hinziehende Schwierigkeit
gewesen.
Für alles herzlichen Dank.
Nicht nur für die Krankenstation sind diese bahnbrechenden Neuerungen
eine sensationelle Errungenschaft, sondern für die ganze Gemeinschaft
von insgesamt 15 Dörfern und Weilern, verteilt auf ca. 400 qkm, bedeuten
sie einen enormen Entwicklungsschub. Außerdem profitieren die Kranken
aus den angrenzenden Regionen jetzt noch mehr als vorher von der nun
möglichen stationären Behandlung.
Auf dieser Basis können Dr. H. Mgaya und seine Mitarbeiter
zuversichtlich weiterhin an der dringend notwendigen Expandierung
arbeiten. Bereits jetzt wird die Krankenstation von Kitandililo von
Medizinern und maßgeblichen Verantwortlichen aus Kirche und Staat
besichtigt und als vorbildlich geführte Einrichtung gewürdigt.
Wir freuen uns, dass das gesamte dreiteilige Projekt, das am 1.9.2001
von Ihnen bewilligt wurde, in verhältnismäßig kurzer Zeit fertig
gestellt werden konnte. Als Anlage übersenden wir Ihnen, wie gewünscht
die Belege und eine Bilddokumentation zu Ihrer freien Verfügung.
Im Namen unserer Partner fügen wir als Ausdruck unserer Dankbarkeit
einen kleinen Gruß aus Tanzania bei.
Gott schütze Sie und segne Ihre Arbeit.
Mungu awalinde na awabariki kazi yenu.
Pfarrer Leo Volleth Dietlinde Majewski
Friedemann Wurm"
Nachfolgend ein paar Bilder im Zusammenhang mit den von uns gelieferten Hilfsmitteln:
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Teilansicht der Krankenstation |
| Der Generator - unentbehrlich für Vieles.. |
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| ... erlaubt
endlich den Betrieb wichtiger elektrischer Geräte. |
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Der Maschinenraum |
| Neue Betten zur Genesung |
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Beginn einer Zahnbehandlung |
| Tag des
Afrikanischen Kindes verbunden mit einer Schluckimpfung |
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Kostenlose,
lebensnotwendige Energie als Himmelsgeschenk... |
| ... für Notfälle,
auch ohne TÜV-Segen gespeichert |
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