
Iquitos, die peruanische Amazonas-Metropole

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Die Hafenstadt am Oberlauf des Amazonas liegt im Nordosten von Peru und ist Hauptstadt des Bezirks Loreto. Die Stadt ist Wirtschaftszentrum einer Region, in der Kautschuk, Nüsse, Holz, Reis, Kaffee und Tabak angebaut werden. Anlagen zur Baumwollentkörnung, Sägewerke und Destillieren sind gleichfalls hier zu finden. Die 270 000 Einwohner große Stadt wurde 1863 gegründet und ist nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen. ... |
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... Der dort seit über 10 Jahren lebende deutsche Honorarkonsul Max Druschke, ein gebürtiger Göttinger, hat dem HDZ seit vielen Jahren geholfen, Projekte hier zu verwirklichen - ohne sein Fachwissen als studierter Ökologe und ohne seine speziellen Kenntnisse dieses Kulturkreises (er ist mit einer Halbindianerin verheiratet), wäre eine Hilfe in dieser größten Provinz Perus, welche nur mühsam mit dem Schiff oder aus der Luft zu erreichen ist, nie möglich geworden. Darunter fällt beispielsweise die Finanzierung von zwei mobilen Zahnstationen für die Primärschulen von Iquitos und zwei stationären Zahnstationen zur Zahnbehandlung der Urarina-Indianer im Amazonasgebiet. |
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Im Oktober 2002 konnte das
Mehrzweckschiff, M/S „Selva Linda“ („Schöner Urwald“), das als
Ambulanz- und Transportschiff für die unwegsamen Gebiete des Amazonas
bestimmt ist, während des Aufenthaltes durch das HDZ an die
Empfänger übergeben werden. |
![]() Die Selma Linda bei der feierlichen Übergabe ![]() Per Schiff unterwegs im Urwald |
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Die vor einigen Jahren von Göttingen aus gelieferte komplette Zahnstation an die zahnärztlichen Mitglieder des Lions-Clubs von Iquitos zur Behandlung der armen Bevölkerung hatte hier recht bald Bewegung unter den in der größten Provinz Perus – Loreto - ansässigen 60 praktizierenden Zahnärzten ausgelöst, da sich das Konkurrenzdenken der für die 2,5 Mio. Einwohner zuständigen Kollegen breit gemacht hatte. |
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Inzwischen ist diese
zahnärztliche Einrichtung längst nicht mehr funktionstüchtig, aber sie war
Anstoß und Keimzelle dafür, dass in dem Gebäude ihres einstigen
Aufstellungsortes heute eine zahnmedizinische Fakultät der Universität Iquitos
besteht, an der 142 Studenten immatrikuliert sind. |
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Bildbericht
über eines unserer Projekt in Peru
von dem
Honorarkonsul in Iquitos Max Druschke
Siehe
u.a. Bericht von Honorarkunsul Max Druschke 2/2004
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| Der erste Feldeinsatz des neuen
Gerätes in der Nähe von
Iquitos; eine typische Szene:
Die Wartenden schauen skeptisch durch das Fenster des
Gemeindehauses. Am linken Bildrand der Stromgenerator. |
| Ein paar Dörfer weiter flussaufwärts: Die gleiche Szene, nur mit "Frischluftbehandlung": |
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| Der Arzt des
Gemeinschaftsprojekts der EU, der für dieses Projekt
zuständig ist, war begeistert von
unserem Gerät. Vor Ort werden die nötigen Hilfskräfte eingewiesen. Hier ein junger Zahnarzt während der Behandlung; andere überlegen noch, ob sie nur zuschauen oder sich auch behandeln lassen wollen. |
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| Indianerfrauen in typischen
Kleiderfarben - die rot-blaue Kombination ist nicht etwa die
originale Bekleidung; das waren Lendenschurze. Diese
"Kleiderordnung" haben erst die Missionare vor 200 Jahren
eingeführt.
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| Während die anderen noch behandelt werden, teilt der Lehrer die mitgebrachten Zahnbürsten aus. Am Ende des Unterrichts wird über die richtige Art des Zähneputzens gesprochen: |
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Siehe auch unter Projekthistorie Peru und
Inspektionsreise nach
Peru im Herbst 2002
Bericht von
Honorarkonsul Max Druschke