
Inspektionsreise zu
unseren Projekten
in Rumänien -- 21. - 25. Oktober 2004
siehe auch dazu die Übersicht
aller unserer Projekte in Rumänien
und Bericht in den
zm - Zahnärztliche
Mitteilungen / 23-2004

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Rumänien, das im Jahr 2007 der EU
beitreten will, befindet sich nach dem Verfall des Kommunismus immer noch in
einer schwierigen ökonomischen und sozialen Situation, was nicht zuletzt durch
die Entwertung des Geldes sich zeigt (1 Euro = 40.000 Lei).
Die Urbanisation wächst unaufhörlich. Der größte Teil der Menschen lebt
inzwischen in den Großstädten (von 23 Mio leben 65 % in den Städten).
Die Situation der Jugend ist besonders kritisch, weil sie kaum Chancen hat,
etwas für die Zukunft zu programmieren. Viele Jugendliche sind dem Alkohol
verfallen, viele haben kein Wertebewusstsein mehr. Prostitution, Kinderarbeit,
Strasssenkinder, verarmte Waisenhäuser sind zusätzliche Probleme. Vernachlässigt
sind die medizinische Versorgung und das Krankenhauswesen. AIDS, Hepatitis und
andere Krankheiten greifen stark um sich.
Die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete hat in den
vergangenen fünf Jahren über
846.000 € für karitative Projekte in Rumänien zur Verfügung gestellt.
Schon seit geraumer Zeit unterstützt das HDZ die in Siebenbürgen ansässige
Czibész-Stiftung und hat ihr in Miercurea Ciuc eine vorbildlich geführte
Sozialstation vor zwei Jahren übergeben können. Über 25 verschiedene
Therapiegruppen treffen sich mehrmals in der Woche hier. Eine Zahnstation mit
einem zahntechnischem Labor für mittellose Patienten sowie eine Armenapotheke
ergänzen das Hilfsangebot. (http://www.lazarush.ro)
Einweihung eines Kindergartens
| Ebenso vorbildlich geführt
ist ein Waisenkinderheim unter der Leitung der Franziskanerin, Schwester
M.Dolore Fischbacher, in Frumoasa / Siebenbürgen-Ostrumänien ( Hier im Dorf und in seiner nächsten Umgebung gibt es kaum begüterte Leute, welche ein Scherflein für einen Dorfkindergarten übrig hätten. Es vergeht kaum ein Tag an dem beim Waisenhaus von Schwester Dolore nicht Kinder um Brot, Lebensmittel, Kleidung oder Schuhe betteln. |
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Ein Ganztagskindergarten, in welchem auch eine warme Suppe ausgeteilt werden kann, blieb nicht lange ein Wunschgedanke des Bürgermeisters, denn in den vergangenen 1 1/2 Jahren konnte das HDZ auf unbürokratische Weise diesen Traum der Gemeinde erfüllen. Mit Unterstützung von Schwester Dolore, dem Lazarus Orden/Rumänien und der dort ansässigen Cziebész-Stiftung vor Ort konnte der Kindergarten am 22.10. 2004 im Beisein des Vorsitzenden Dr. Klaus Winter und seiner Frau, der ansässigen Kommunalbehörde, der Kirche sowie der Eltern und betroffenen Kinder - der armen Gemeinde Frumoasa feierlich übergeben werden. |
Übergabe einer vom HDZ geförderten Ausbildungswerkstatt
sowie einer weiteren Sozialstation
Es war - wie immer- eine Selbstverständlichkeit, dass Dr. Winter den Dank in
seinen Begrüßungsreden an die deutschen Zahnarztpraxen als Vermittler zu den
Patienten zum Ausdruck brachte, denn nur durch deren Spendenbereitschaft können
derartige Projekte auch in Zukunft überhaupt gefördert werden.
28.10.2004 Dr. Klaus Winter
zm - Zahnärztliche
Mitteilungen / 23-2004
Mit April 2007 ergeben sich durch die Einweihung des Sozialzentrums in Grosskarol bei Satu Mare (Übergabe an den Bischof von Satu Mare Eugen Schoenberger am 20.03.2007) Gesamtaufwendungen für Rumänien in Höhe von EURO 1.365.513 , davon allein für das Satu Mare Projekt 302.661 EURO
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