
Tsunami-Katastrophe Weihnachten
2004
Weihnachten 2004 erschütterte eine riesige Tsunami-Welle weite Teile des südostasiatischen Raumes schwer. Im Namen der Bundeszahnärztekammer haben wir uns rasch auf Grund unserer guten Kontakte in diesem Gebiet sinnvoll engagieren können und die nicht unbeträchtlichen Spendengelder in Projekte investieren können, die häufig nicht pressewirksam, dafür aber den Leidenden vor Ort eine echte Hilfe waren.

Nachfolgend eine Zusammenstellung unserer Aktivitäten und einige Fotos aus der Vielzahl des uns vorliegenden Bildmaterials
Unsere
Hilfsmaßnahmen im Zusammenwirken mit der Don Bosco Mission
Schreiben
der Don Bosco Mission vom Mai 2006 zum aktuellen Stand
2006:
Aktuelle politische Lage in Sri Lanka
Tsunami-Projekte, April 2005 (Dr. Winter)
Bericht
in "Die Zahnarztwoche" - DZW - 7/05
Power-Point-Präsentation:
HDZ-Soforthilfe
Schreiben der Don Bosco Mission vom Mai 2006:
"Sehr geehrter Herr Dr. Winter,
nach meiner Reise nach Sri Lanka möchte ich Ihnen von den Projekten der Provinz
LKC berichten, die mit Ihren Tsunami-Geldern bereits realisiert wurden und noch
realisiert werden.
Unmittelbar nach dem Tsunami hatte das HDZ für Sri Lanka 40.000,00 € zur
Verfügung gestellt, die gemeinsam mit 30.000,00 € aus dem Nothilfefonds des
Päpstlichen Kindermissionswerkes für den Hausbau eingesetzt wurden. Wir haben 8
Häuser und Doppelhäuser gesehen, die mit Hilfe dieser Gelder errichtet wurden
und werden Ihnen noch weitere Photos zukommen lassen.
Wie Herr Muller Ihnen bei seinem Gespräch dargelegt hat, waren 80.080,00 €, die
Sie ebenfalls für Hausbau bereit gestellt hatten, von der Provinz noch nicht
abgerufen worden. Wir haben jedoch jetzt Folgendes klären können:
" Es gibt noch einen Bedarf an Häusern für Menschen, die durch den Tsunami
geschädigt wurden. Sie leben auf dem Gelände der Salesianer in Negombo in
Flüchtlingslagern.
" Die Teuerungen für Häuser waren nach dem Tsunami beträchtlich. Sowohl die
Salesianer, als auch die Mitglieder unabhängiger NGOs (VIS, Human Help Network)
berichteten, dass die Kosten für ein 50 qm großes Haus nun bei rund 5.000,00 €
liegen.
" Die Provinz LKC hat auch in der Umgebung von Negombo konkrete Bitten für den
Hausbau erhalten und möchte die 80.080,00 € für diesen Zweck einsetzen.
Wir haben heute einen Vertrag mit der Provinz ausgearbeitet, nachdem das Geld in
drei Raten überwiesen wird. Nach jeder Rate muss ein Bericht vorliegen, bevor
die nächste Rate ausgezahlt werden kann. Wir haben die Partner noch einmal darum
gebeten, die von Ihnen nach Negombo gesandten Plaketten an diesen Häusern
anzubringen.
Wir haben Bruder Garniga, den Provinzökonom, nach den Kriterien für den Erhalt
eines solchen Hauses gefragt.
" Die Empfänger müssen als Tsunami-Opfer registriert sein.
" Sie müssen ein Empfehlungsschreiben ihres "religious leader" haben. Das kann
auch ein buddhistischer Mönch sein.
" Es muss ein formelles Gesuch vorliegen.
Lieber Herr Dr. Winter, Sie finden in der Anlage zwei Grundrisse von Häusern und
eine Kostenschätzung.
Ich habe den Eindruck, dass wir nun sicher sein können, dass die vom Hilfswerk
Deutscher Zahnärzte mit großem Engagement erbrachten Gelder sinnvoll eingesetzt
werden können.
Anbei sende ich Ihnen noch das erste Kapitel aus meinem jetzt entstehenden
Reisebericht über Sri Lanka, das die politische Situation behandelt. Ich denke,
dies interessiert Sie auch. Das ganze kommt noch digital und mit weiteren
Photos.
Mit herzlichen Grüßen von Bruder Muller und Dr. Strucken
Ihre
Margret Vogt"
Bilder unserer
Hilfsaktionen